Chaos in KUMKÖY, aber Urlaub super !!

Blick auf Nova Park Hotel, Corolla Hotel und Hukukcular Sitesi in Kumköy an der Grenze zu Side

Dez.2011,-- URLAUB IM CHAOS,...wir haben ihn dennoch gemacht. Wie immer unseren eigenen !!

und zwar hier..,nicht in KUMKÖY, weil wir durch Freunde informiert wurden und wussten was da auf uns wartet.

Das neue Side Prenses Resort und Spa, 5*, in Side
ein Traumurlaub für die Seele
Collage von den Zielen im Urlaub Dezember 2011

 

Wir sind halt keine HOTELURLAUBER sondern streifen immer durch die Botanik. Ich finde nur so erlebt man die Gegend in der man die schönste Zeit des Jahres verbringt.

Natürlich kennt man schon (fast) Alles, aber vor allem in den letzten Jahren gab es doch drastische Veränderungen. Hauptsächlich in und um Side und Kumköy.

Mehr vom Urlaub gibt es wenn Du das Foto anclickst , ..oder hier

                                        URLAUB DEZ. 2011

ZEIT DES UMBRUCHS, das KUMKÖY früher Tage ist Vergangenheit,-

...und damit vorbei die Zeiten der Partynights in den urigen Bars und Kneipen. Jetzt wird modernisiert auf Teufel komm raus.

Das Ergebnis ist nicht immer vorteilhaft. Kalt und atmosphärelos präsentiert sich das ehemalige "Mekka" meist deutscher Urlauber

Aktuell in Kurzform

Schluckspecht auch weg. Kommt er wieder?..vielleicht an andrer Stelle ??



Beim "Leylek" ist alles in Ordnung,...er musste auch verändern und umbauen, doch das hat sich echt gelohnt.

Auch das Nar Büfe wurde von der Sanierung nicht ausgenommen. Nach der Anlage eines breiten Gehweges musste der Markt zurückverlegt werden, was meinen Freund Hüseyin zu einem konsequenten Umbau zwang. Ich denke ein gelungenes Projekt in modernem und dennoch typisch türkisch angehauchten Ambiente.
Was aber wichtiger ist, die Auswahl und Qualität des Angebotes sind noch immer gleich gut. Die Freundlichkeit des beliebten Chef´s nicht nur Freunden gegenüber ist und bleibt sprichwörtlich.
Hierhin kommt man eben nicht nur zum Kaufen, aber...auch. Auch diesmal konnte ich mir meine Zigaretten bei einem (kostenlosen Ayran) billiger erwerben als in vergleichbaren Märkten, sogar billiger als im Fachmarkt in Manavgat.
Bei ihm bleibt Lirapreis eben Lirapreis, egal wie der Kurs steht und der gilt für Touristen genauso wie für Einheimische.
Übrigens ...., hier kauft die gesamte Zabita; und der Bürgermeister bezieht von hier seine Tageszeitungen.
Hüseyin ist, im Gegensatz zu den meisten seiner Landsleute, Frühaufsteher !!

Der Nar Market in Kumköy


Ayder Bar,..war dies der Abschiedstag ??

alle Fotos zum Vergrössern anclicken (auch unten stehende)



letzter Abend in der "Bill Cosby Bar"??



So sieht es zur Zeit in Kumköy aus...



Das Kumköy EKZ (Kumköy Ciftcili Center), die grösste Pleite, ....

denn es lockt keinen zum Kaufen und Bummeln,- einfach zu kalt und glatt das Ganze. Werden sämtliche Neubauten genauso "modern" ?, wie Garagen- oder Werkstätten wirken die meisten.

Das Kumköy Einkaufszentrum ist ein sehr repräsentatives Bauwerk am wohl verkehrtesten Standort den man sich vorstellen kann. Kumköy!!
Hier wo das Publikum beim Bummeln mal eben ein "Schnäppchen" machen will, so ganz einfach im Vorübergehen und zähem Ringen um noch ein bisschen Rabatt, stellt man ein kaltes, glattes "Ding" hin, wo die Ladenlokale aussehen wie am Frankfurter oder Münchner Flughafen, und die Preise auch etwas teurer sind als in den Läden in Side, Manavgat oder in den umliegenden Ortschaften wie Gündogdu oder Evrenseki und Colakli.
Auch sind die Zeiten da sich jeder haufenweise mit gefakter Ware eindeckte vorbei, nicht zuletzt wegen der enormen Kosten des Übergepäcks und der grösstenteil verschwundenen Tradition des Handelns.
Was ich jetzt im Winter auch vermisst habe im EKZ war eine Teeküche zu dem die potentiellen Käufer üblicherweise eingeladen werden. Man ist an diesem Ort irgendwo, nur eben nicht mehr in einem türkischen Badeort wie ihn das Klientel "Kumköyaner" gerne vorfindet.
In Belek mit einem differentiellen Publikum wäre dieses Kaufhaus mitteleuropäischer Prägung wohl besser aufgehoben. Hierin Kumköy, wo der Grossteil der Gäste bei schlechterem Wetterund Regen im Hotel bleibt , und bei schönem Wetter den Strand oder die Promenaden rundherum bevölkert, ist das Center meines Erachten nach fehl platziert.
Der typische Kumköyaner kauft immer noch lieber an der Strasse, oder besucht die Märkte der Kreisstadt Manavgat am Montag und Donnerstag, und den weniger bekannten Markt in Side am Samstag.
Jetzt im Dezember war das EKZ bei unserem mehrfachen durchschlendern immer verwaist, höchstens mal 2-3 Leute, die mehr den Eindruck erweckten auch nur mal zu schauen, ..oder sich vorm Regen zu schützen und die Toiletten zu benutzen.



Sunshinebar,..mit Kioskatmosphäre. Was ist da nur passiert ?

Wie ein Kiosk wirkt die neue Sunshine Bar in Kumköy
Wie sieht das denn aus ?? Keine Fenster...nur Plastikplanen

Von der einst schönen Bar ist nichts mehr geblieben, und höchstens noch bei schönem Wetter zu empfehlen,.. dann kann man auch draussen sitzen, wenn auch nicht unbedingt reizvoll.
Besser aber als zu sitzen in einer Garage, denen das mit einer in Mode gekommen Plastikplane verkleidetete Lokal ähnelt. Nur billig wirkt das, ein Kiosk im Ruhrpott hat mehr Flair und verbreitet mehr das Typische einer Region als hier die Sunshine.Nichts ist geblieben von türkischem Ambiente, hier würde ich eher eine Hotdog- oder Burgerküche vermuten und Pommes als Beilage.Nichts deutet auf die Lage im Zentrum eines der bekanntesten türkischen Urlaubsorte hin, sie könnte überall auf der Welt sein,..die Sunshine.
Und das neben dem Efes auch Miller angeboten verstärkt den Eindruck nur noch.
Fazit, ...für mich kein Ort mehr zum Wohlfühlen



Ausser dem Personal des Bistro 2000,...

das noch immer sehr freundlich, nett und zuvorkommend ist hat sich so ziemlich alles verändert was diese ehemals gemütliche Bar mit türkisch rustikalem Ambiente auszeichnete.
Kalt wie eine italienischen Eisdiele der frühen 70er Jahre präsentiert sich heute dieses Lokal,..einfach atmosphärelos.
Die riesigen garagentorähnlichen Glasscheiben und die lieb- und schmucklos aufgereihten Stuhl- und Tischreihen auf dem überdimensionierten Fussweg (keinesfalls ein dekorativer Vorplatz) lassen einfach nicht dieses Flair entstehen wie es andernorts diverse Strassencafes aufkommen lassen.
Zwar wurde auch für die Raucher eine Vorrichtung geschaffen, aber die Planen- und Zeltkonstruktion wirkt auch eher nur billig.
Geblieben ist eben nur die Herzlichkeit des Personals