Mit dem Bus nach HISARÖNÜ,....

Blick zurück auf Hisarönü von der Strasse nach Orhaniye
Blick zurück auf Hisarönü von der Strasse nach Orhaniye

von dort Wanderung nach Orhaniye und Turgut, weiter mit dem Bus nach Selimiye

Heute, am 8.Tag unseres Urlaubes, standen wir schon sehr früh an der Strasse unweit des Poseidon Hotel um auf den ersten Bus von Icmeler kommend zu warten.

Lediglich ein knappes Frühstück und zwei Tassen Kaffee hatten wir uns gegönnt, denn ohne festen Plan ging es für uns erst mal zum Busbahnhof von Marmaris.

Dort würden wir einfach unter den etlichen Angeboten wählen,- alle Richtungen waren möglich.

An einem von mehreren Kiosk hier am otogar deckten wir uns noch mit Getränken und einem Snack für unterwegs ein, dabei wussten wir noch immer nicht wohin.

Von hier starten die Dolmus(ch)e in die kleineren Ortschaften, die etwas bequemeren Kleinbusse in umliegende Destinationen (Fethiye, Datca, Akyaka u.s.w.),   wie auch die Überlandbusse zu den Zentren Izmir, Denizli oder Antalya.

Also hatten wir die freie Auswahl, ...aber wir folgten ohne große Überlegung dem ersten Aufruf für eine Fahrt nach Hisarönü und stiegen ein.

10 Lira für 2 Personen kostete uns die 25-minütige Fahrt und schon befanden wir uns am altınkum Strand (Goldsandstrand) von Hisarönü, dem Endpunkt der Fahrt.

In der Hauptsaison (Juni/Juli/August) ist eine Weiterfahrt bis zur Marti Marina vor Orhanye möglich.

Am Goldsandstrand in Hisarönü
Am Goldsandstrand in Hisarönü

An diesem frühen Morgen war der kleine gepflegte Strand noch menschenleer, aber eines der Cafés hatte schon geöffnet. So konnten wir die herrliche Aussicht über die weite noch ruhige Bucht bei einem Cappucino so richtig geniessen.

Nach einer guten Stunde entschlossen wir uns der Strasse entlang der Bucht Richtung Orhaniye zu folgen, und machten uns noch sehr gemächlich auf den Weg.

Zwar mussten wir immer am Straßenrand laufen, aber es war jetzt in der (noch) Vorsaison wenig Verkehr, und die herrliche Aussicht auf und über die Bucht, zurück nach Hisarönü (Bild oben), oder zur gegenüberliegenden Datca-Halbinsel, entschädigten uns mehr als reichlich.

Blick über die Marti Marina, in der "Ziegenbucht"(Keçi bükü), nach Orhaniye
Blick über die Marti Marina, in der "Ziegenbucht"(Keçi bükü), nach Orhaniye

Auf dem höchsten Punkt der Strecke, am Beginn der Keçi Bükü (Ziegenbucht) vor Orhaniye, eröffnete sich uns ein toller Blick auf die noch zu Hisarönü gehörende Marti Marina, ein wichtiger Stützpunkt für die zahlreichen Segler und Motoryachten. Im Hintergrund konnten wir schon die Ankerplätze der Boote in Orhaniye erkennen.

Kızkumu, eine begehbare Sandbank in der Bucht von Orhaniye

So gemächlich die Strasse hierher anstieg so gemächlich führte uns der Weg auch hinunter in die fruchtbare Ebene von Orhaniye. Wir umrundeten ein endlos erscheinendes, landwirtschaftlich genutztes Areal, um uns einem der touristischen Attraktionen immer näher zu kommen,..dem KIZKUMU.

Ich werde dieses aussergewöhliche Naturereignis nicht näher beschreiben, --die Fotos sind selbstredend.

In einem von drei Restaurants hier im Beachpark Kızkumu bestellten wir uns auch wir uns auch eine Kleinigkeit zum Essen und tranken dazu ein erfrischend kühles Efes. Es war ja mittlerweile schon Mittagszeit, und so gönnten wir uns eine etwas ausgedehntere Pause, bei der wir die wenigen Besucher des Kızkumu (es war ja jetzt im Mai noch Vorsaison) auf ihrem Spaziergang auf der Sandbank beobachten konnten.

 

Fortsetzung folgt..in Kürze

Hier erstmal die Fotos zu diesem Tag