YALANCI BOĞAZ - ADAKÖY

über AKTAŞ und ADAAĞZI am 4.Tag

Blick in den leeren Speisesaal des Poseidon Hotel am frühen Morgen
Blick in den leeren Speisesaal des Poseidon Hotel am frühen Morgen

An diesem Morgen wachte ich sehr früh auf, und siehe da.., die Ruhe und Pflege am Vortag schien Wunder gewirkt zu haben.

Meine Genicksteife und die Schmerzen waren wie weggeblasen, und das war doch dann der eigentliche Start in einen erholsamen Urlaub.

Mittlerweile war auch Bärbel wach geworden, und sofort hellwach.

Sie wusste genau was passieren würde, sobald es mir wieder gut ging.

Noch vorm Servicepersonal waren wir im Frühstücksraum,  nur der unermüdliche Ismail war da und kümmerte sich sofort um uns. Aber ausser zwei Tassen Kaffee brauchte ich heute morgen nichts.

Der Fährhafen nach Rhodos
Der Fährhafen nach Rhodos

Kurze Zeit später waren wir auf der Promenade und spazierten Richtung Marmaris, noch ohne einen festen Plan für den heutigen Tag.

Je näher wir aber zum Hafen kamen, immer mit dem Blick zur Yat Marina und Adaköy, um so mehr kam es uns in den Sinn doch mal dorthin zu laufen,..nach Yalancı Boğaz.

Zwar mussten wir dabei den ganzen Weg an der Strasse zurücklegen, aber der Verkehr auf dieser Strecke hält sich im Rahmen.

Im Markt in der Netsel Marina, neben dem Hafen, deckten wir uns mit etwas Marschverpflegung ein, da wir wussten dass es  erst in der Yat Marina in  Yalancı Boğaz wieder eine Möglichkeit gab Versorgungsnachschub zu bekommen.

Durch die Anlage der Netsel Marina gelangten wir zur Strasse nach Adaköy.

Blick über die Bucht von Marmaris. Ganz hinten Icmeler
Blick über die Bucht von Marmaris. Ganz hinten Icmeler

Vorbei am Rhodos Fährhafen und der Küstenwache erreichten wir nach Umgehung des Günnecek Park, einem Grillpark am Strand, die Albatros Marina, hinter der wir die Strasse verlassen konnten und einem Trampelpfad am Ufer folgen konnten.

Hier eröffneten sich dann die ersten traumhaften Blicke auf und über die Bucht von Marmaris.

Aktaş, der Stein im Meer
Aktaş, der Stein im Meer

Kurz vor Aktaş, - einer kleinen aber idyllischen Bucht mit der Felsennase im Wasser, die diesem Ort den Namen gab -, führte der Weg wieder zur Strasse.

Hier gabelt sich diese, doch wer wie wir nach Adaköy will, der nimmt die rechte Strasse.

Gegenüber der kleinen Hotelsiedlung links der Strasse, erreichten wir nach ein paar Schritten die Bucht mit dem Felsen.

Eine von hunderten schönen Buchten rund um Marmaris. Hier mit Blick auf ankernde Yachten.
Eine von hunderten schönen Buchten rund um Marmaris. Hier mit Blick auf ankernde Yachten.

Wie wir schon vermutet hatten waren alle Lokale und auch der kleine Markt hier am Strand noch geschlossen, und so gab es für uns auch keinen Grund uns hier lange aufzuhalten.

Wir waren mit Freunden schon öfter mal hier und kannten das ja, aber die Aussicht von hier geniessen wir dennoch immer wieder gern.

Also zurück zur Strasse, und weiter ging es Richtung Tagesziel.

Vorbei an idyllischen Buchten, ideale Ankerplätze für Yachten, ging es immer entlang der Küste mit immer wieder schönen Aussichten.

In Adaağzı, einer kleinen Siedlung und der Pupa Marina -mit Yachtcharter-, mussten wir die Küste leider wieder verlassen.

Die Strasse führte nun in weitem Bogen um eingezäuntes

Gelände, und wir hatten  erst nur noch wenige, dann eine zeitlang keine Aussichten mehr aufs Meer.

Recht steil ging es dann hinauf, aber belohnt wurden wir oben mit einer traumhaft schönen Aussicht.

Blick über den natürlichen Damm aufs Mittelmeer
Blick über den natürlichen Damm aufs Mittelmeer

Hinter dem Marmaris Imperial,- ex Magic Life, ex Suntopia-, hatten wir dann das erste Mal unser (Zwischen-) Ziel direkt vor Augen, Yalancı Boğaz,...wir wollten ja noch zum Club Adaköy auf der Cennet- oder yıldız adası.

Nun ging es in einigen Serpantinen hinunter und dann hatten wir den Damm unter den Füßen, der die Cennet- (Paradies Insel) adası mit dem Festland verbindet, und die Bucht von Marmaris vom Mittelmeer trennt.

Bis hierher fährt auch der Dolmuş, die Haltestelle ist direkt am Zugang zur Yat Marina.

Der Weg zum Club Adaköy
Der Weg zum Club Adaköy

Im Market in der Marina kauften wir noch was zum Trinken, und dann schlenderten wir über den Damm zur Insel.

Auf einem breiten Weg ging es stetig aber nicht allzu steil durch eine wild wuchernde Landschaft immer weiter nach oben, und wieder hatten wir eine super Aussicht. Diesmal nach Marmaris und den ganzen Weg den wir schon hinter uns gelegt hatten.

Nach knapp einer halben Stunde kamen wir dann an die  Abzweigung, wo eine richtig steile Strasse zum Club Adaköy hinunterführt. Schon jetzt hatte Bärbel Bammel vorm Rückweg, aber bis dahin war es ja noch eine Weile hin.

Blick auf die Bucht vor dem Club Adaköy
Blick auf die Bucht vor dem Club Adaköy

Es ging wirklich sehr steil hinab, aber das hatte den Vorteil dass der Weg nicht so lang war. Und so waren wir recht schnell an der am Weg liegenden Reparaturwerft vorbei, und hatten so nur einen Kilometer bis zu unserem Ziel.

Hier legten wir denn auch eine längere Pause ein und erfrischten uns mit herrlich kühlem Efes, bei der ebenso erfrischenden Aussicht in die Bucht und auf die dahinterliegende, langgestreckte Insel, welche eine Sicht auf das Hoteldorf Adaköy von der Marmarisseite aus verhindert.

An der Black Mirror Bar in Marmaris
An der Black Mirror Bar in Marmaris

Dafür hatten wir eine schöne Sicht bis zur Promenade  Icmeler mit dem Club Turban, und konnten auch dem sportlichen Treiben der Hotelgäste in der Bucht zuschauen.

Nach einer ausgedehnten Erholphase machten wir uns dann aber wieder auf den Rückweg zur Yat Marina, von wo aus wir den Bus nach Marmaris nahmen.

In Marmaris gönnten wir uns dann im Kardeş Café ein Köfteekmek, bummelten anschliessend über den Platz der Jugend, gingen dann zur Atatürkstrasse und auf dieser bis zum Yükselrestaurant.

Eigentlich wollten wir hier wieder einmal einkehren, aber wegen der Eröffnungszeremonie des China Park nebenan war das Restaurant hoffnungslos überfüllt, so dass wir auf die Promenade wechselten.

Dort kehrten wir im Yalı Café, "Black Mirror Bar", auf ein Efes bei Rambo ein. Den hatten wir im ersten Marmarisurlaub in der Drop Inn Bar kennengelernt, die aber wegen Umbau (nach Totalabriss) noch nicht wieder eröffnet hatte.

Den Abend beschlossen wir aber an unserem Lieblingsplatz, der zum Entspannen einfach wie geschaffen ist, in der Orkide Garden Bar.

Der 4. Tag in Bildern