Reiseberichte,...

Kurztrips, WE-Touren, Spontanreisen, Wanderungen Spaziergänge !!

Erfahrungen und Tipps mit vielen Fotos

Blick auf den Tegernsee von der Neureuther Hütte



Baumholder <> Nürnberg <> Tegernsee

Einfach mal spontan sein, Rucksack packen,..weg !

.so haben wir uns gedacht, als wir an einem Samstag im Mai uns ganz spontan entschlossen hatten mal für ein paar Tage abzuschalten und etwas für unser Wohlbefinden zu tun.

Eine unsere Leidenschaft ist das Wandern, oder das Spazierengehen, egal wo,...ob zuhause

in gewohnter Umgebung, oder zur Abwechslung mal in neuen, unbekannten Gegenden.

Das bayrische Oberland sollte es diesmal sein, das Gebiet um den Tegernsee, und was lag da näher als einen Stopp einzulegen in einer Stadt die meine Frau (Spatzerl) noch nicht kannte?,.. Nürnberg.

Weil wir uns, wie immer, auch diesmal wieder mit der DB auf den Weg machten, und es den ganzen Tag gebraucht hätte unser Reiseziel, Gmund a.Tegernsee, zu erreichen, hatten wir uns vorsorglich über HRS (Hotel Reservierungs Service) ein DZ in Bahnhofsnähe in Nürnberg reservieren lassen. Im A&O Hotel u. Hostel, 200m v. Bhf., zu einem unglaublichen Preis von 39,-€ o.F. (Frühstück zzgl. 4€ p.P.)! 

Natürlich war dies ein WE-Tarif, und wir hatten auch keine grossartigen Erwartungen in unser Quartier gesetzt. Allerdings mussten wir uns überraschen lassen, uns erwartete ein neues, kürzlich eröffnetes  Hotel mit zwar kleinen, aber durchaus komfortabel ausgestatteten Zimmern. Auch das dazugebuchte Frühstück war umfangreich und von hoher Qualität.

Wir können das A&O Nürnberg grundsätzlich jedem für einen Kurzaufenthalt,wie einen Städtetrip, empfehlen.

So waren wir also am frühen Nachmittag in Nürnberg und hatten somit genügend Zeit die Stadt bei einem ausgiebigen Spaziergang zu erkunden. Ich kannte sie ja von einem früheren Arbeitsaufenthalt, so war es mir also ein Leichtes meinem Spatzerl diese herrliche alte Stadt zu zeigen. Ich muss sagen wir waren beide begeistert über die

Möglichkeiten die Nürnberg zu bieten hat.

 

 

Bild verlinkt mit Galerie Nürnberg
Bild verlinkt mit Galerie Nürnberg

Nach einem unproblematischen Check in und der Verstauung unseres "Reisegepäcks" konnten wir uns gegen 16.ooh dann auf den Weg machen, um die echt sehenswerte Altstadt

von Nürnberg zu erkunden.

Den Einstieg fanden wir am Handwerkerhof, dessen Turm gegenüber des HBF uns schon bei der Ankunft ins Auge fiel. Wir folgten dann der Königstrasse, durch die Fussgängerzone, bis zum Hauptmarkt ("Christkindlsmarkt"), dann überfiel uns der Regen,...welcher uns zu einer Einkehr in eine der zahlreichen Gaststätten zwang.

Dort wollten wir das Ende des Schauers abwarten, aber da dieser scheinbar nicht enden wollte, versuchten wir halbwegs trocken zu unserer Unterkunft zurück zu gelangen. Mit einem weiteren Einkehrschwung (entlehnt aus dem Skifahrerjargon) gelang uns dies auch halbwegs. Wir wechselten unsere Hemden,(Spatzerl die Bluse), um nun bei einem erfrischendem Weissbier im Hotel dem Regen ein bisschen Angst zu machen. Wir zeigten ihm also dass so ein wenig Feuchtigkeit nicht in der Lage war uns zu beeindrucken, und so kam wie es kommen musste,....er hörte einfach auf und hinterliess es stattdessen der Sonne uns noch einmal zu ermuntern den abgebrochenen Spaziergang weiter- , fortzusetzen.

Wir starteten alsdann wieder am Handwerkerhof, wobei wir aber diesmal  dem  Verlauf der ehemaligen Stadtmauer folgten, über Marien- und Kaisertor, über die vordere Insel Schütt, bis in die Gassen unter der Burg. 

Hier wird man vom gastronomischen Angebot fast erschlagen, es ist einfach allles vertreten um den verschiedensten Ansprüchen gerecht zu werden, aber da wir so recht bodenständig sind und die jeweils regionalen Angebote bevorzugen, kehrten wir ein im Gasthaus "Zum Albrecht Dürer Haus" in der Oberen Schmiedgasse.

Zwar ist dies eine der wenigen Augustinergaststätten ausserhalb Münchens, aber da AUGUSTINER eines meiner bevorzugten Biere ist (wenn ich in Bayern bin) und das kulinarische Angebot dennoch "fränkisch" ausgelegt war, entstanden keinerlei Gewissenskonflikte.

Der Weiterweg führte uns dann noch durch romantische Gassen entlang der sehr gut erhaltenen Stadtmauer am Neutorgraben bis zum "Kettensteg", dem wohl schönsten Biergarten Nürnbergs.

Diesen betrachteten wir uns aber an dem jetzt doch einbrechendem Abend nur aus

einiger Entfernung, haben uns aber vorgenommen hier bei einem weiteren Besuch in Nürnberg einzukehren.

Nach einem spannenden und sehenswertem Zickzacklauf durch die Altstadt fanden wir uns gegen 22.00h dann am Handwerkerhof wieder, wo wir dann doch in einem kleinen Biergarten noch ein letztes, diesmal fränkisches, Bier genossen.

Im Bewusstsein eines frühen Abschieds aus dieser herrlichen Stadt am nächsten Morgen suchten wir dann auch alsbald unser Quartier auf, um für die Weiterfahrt zu unserem eigentlichen Ziel, dem Tegernsee, gerüstet zu sein, wollten wir doch bei einem Zwischenstopp in München noch einigen Freunden guten Tag sagen.

Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

2.Tag <> Abfahrt in Nürnberg 09.oo h

Nach einer ruhigen Nacht , einem erholsamen Schlaf, einer erfrischenden Dusche und einem ausgiebigem Frühstück machten wir uns dann also um 8.3o h auf den Weg zum nahegelegenen Hauptbahnhof um pünktlich mit dem Regionalexpress, um neun Uhr, unser nächstes angepeilte Ziel für einen allerdings nur kurzen Zwischenstopp, München Hbf, wegzukommen. Das klappte dann auch, und so erreichten wir München schon um kurz nach 

elf Uhr. Und da unsere Freunde, welchen wir einen kurzen Besuch abstatten wollten, allesamt

im "Mongdratzerl" arbeiten, konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und uns  bei einem leckeren Bier ein wenig für die Weiterfahrt nach Gmund am Tegernsee stärken.

Das Mongdratzerl ist nämlich die Bahnhofsgaststätte hier im Münchner Hbf.

Da wir trotz Rauchverbot und aller Propaganda militanter Nichtraucher zum Trotz uns noch immer dem Genuss mit Vergnügen hingeben entschlossen wir uns vor die Tür auf die kleine Terasse zu begeben und entdeckten dort eine neue Errungenschaft ,..einen Strandkorb !!, in den sich mein Spatzerl natürlich mit Freude zurückzog. Es war ja wieder schönes Wetter aufgezogen und so konnten wir unser Bier bei "Qualm" im Freien geniessen.

Sehr viel Zeit konnten wir unseren Freunden nicht widmen,.. und diese uns ja auch nicht, schliesslich waren wir ja nicht die einzigsten Gäste hier, aber davon wurde die Wiedersehensfreude auch nicht getrübt. Schliesslich würden wir uns ja auf der Rückfahrt wieder treffen.

So machten wir uns also nach etwas mehr als einer Stunde auf den Weg zum nahegelegenen "Starnberger Bahnhof" , von wo aus die BOB uns zu unserem

endgültigen Ziel bringen sollte.

13.3o Uhr, endlich am Ziel ...., Gmund am Tegernsee.

..und für uns war erst einmal eine schöne "Weisse" ogsoagt.  Da wir aufs Gradewohl gefahren sind hatten wir uns im Vorfeld nicht um Quartier kümmern können, aber ich vertraute auch hier wieder einmal einem Wirt, was dazu führte dass wir innerhalb von 5 Minuten eine Unterkunft gefunden hatten. In Gmund stehen nur Ferienwohnungen und einige Privatzimmer zur Verfügung,..Gasthöfe oder gar Hotels sucht man hier vergebens.

Wir liessen uns also unser Weizen schmecken ..., das war so um 14.ooh

 

 

 

,,,und dann noch eines, bevor wir uns auf den Weg zum Quartier machten, welches im Ortsteil "Gasse", an der Strasse nach Hausham gelegen ist.  Immerhin war dies ein Weg von ca 1km, der zudem immer bergauf führte, was aber den Vorteil hatte, dass wir uns für unsere bevorstehende erste Tour am nächsten Tag etwas einlaufen konnten.

 

Die sollte uns zur Neureuther Hütte führen, die auf ca 1200 m liegt, und daher wollten wir uns früh zur Ruhe begeben,...taten wir denn auch.

Aber da die Uhr zu diesem Zeitpunkt erst 15.ooh anzeigte und unser Zimmerbezug und die Frühstückszeit für den nächsten Morgen schon geklärt waren, entschlossen wir uns doch dazu die Gegend ein wenig in Betracht zu nehmen.

Dass wir sogar noch bis Tegernsee(Ort) kommen sollten hätten wir nicht geglaubt, aber da wir ja unser "Bayernticket" hatten war dies mit der "BOB" problemlos möglich.

So konnten wir uns in den Bräustuben noch eine Hoibe "Tegernseer HB"(dem neuen Mingener Modebier) genehmigen bevor wir dann gegen 20.3oh nachhause gingen.

Es war ein langer Tag,...und dementsprechend müde begaben wir uns dann auch zu Bett.

 

3.Tag <> Erste grosse Tour,

über die Neureuther Hütte zur Gindelalm, über "Hennerer" nach Schliersee

1. Etappenziel
1. Etappenziel

Gut ausgeruht und nach einem ausgiebigen Frühstück am reichlich gedeckten Tisch ging es dann um 7.30h los.

Von "unserem" Haus in Gasse,etwas oberhalb von Gmund ging es dann durch den Ortsteil

auf dem Panoramaweg Richtung Tegernsee bis ca 500m hinter dem Ortsausgang der Weg nach links abbog um in sanften Kehren die Höhe zur "Neureuther" zu überwinden.

Führte der Weg anfangs noch sanft und auf gut ausgebautem Fahrweg vorbei an herrlichen Almwiesen und Aussichtsterassen mit Blick auf den See, so stieg er nach Erreichen des Schutzwaldes doch ziemlich steil bergan. Hier war auch die Aussicht nur sehr begrenzt, wofür wir dann aber im obersten Teil des Weges, kurz unterhalb der Hütte, echt entschädigt wurden.

Die Aussicht auf und über den See war wirklich atemberaubend schön, und da auch das Wetter hervorragend war konnten wir uns auf einen schönen Tag  freuen und die Wanderung geniessen.

Auf der Hütte angekommen empfing uns scheinbar immer gut gelauntes Personal sehr freundlich, so dass wir die Aussicht bei einem 2ten Frühstück bewundern konnten.

Nachdem die ersten Bilder im Kasten und wir etwas erholt waren machten wir uns alsbald auf den Weg zur Gindelalmschneid, der höchsten Erhebung auf diesemBergkamm, von denen es im Umfeld ja reichlich gibt.

 

 

2.Etappenziel
2.Etappenziel

Hier ein paar Ein- und Ausblicke auf dieser Tour

Auf einem schön geführten Weg liefen wir fast immer eben durch einen lichten Wald Richtung Schliersee. Hier hatten wir, da der Weg auf dem Kamm verlief, eine Aussicht in zwei Richtungen. Einmal nach N/NO ins bayrische Voralpenland, und zum Anderen nach S/SW auf und über den See in die Kette des nördlichen Hauptalpenkammes.

Nach gut einer Stunde, inclusive ausgedehnter Fotopausen erreichten wir die "Schneid", die eine echte Aussichtskanzel mit Rundumsicht ist. Nach einem kurzen Verweil stiegen wir in unzähligen Serpentinen über einen Grashang hinab zur ca 100m tiefer gelegenen Gindel- o. Gindlalm. 

Dies ist eine ständig ganzjährige Almsiedlung, die gleich drei Verpflegungsstationen anbietet, wobei die eine ein richtiger Berggasthof ist. Für letzteren entschieden wir uns, um hier etwas erfrischende Getränke zu uns zu nehmen, die Temperaturen waren mehr als angenehm. Für die Jahreszeit erstaunlich warm, ca 30° !!, ..selbst hier oben auf ca 1200m.

Hier liess es sich aushalten, und so genossen wir ausgiebig die Aussicht über die Schlierseer Berge bis hin zum Wendelstein.

Da wir diese Tour auch ganz spontan und ohne Planung unternommen hatten konnten wir  hier ganz in Ruhe unseren Weiterweg ins Auge fassen, ...es gibt nämlich etliche Varianten.

So gibt es die Möglichkeit nach Tegernsee oder nach Schliersee weiter zu gehen, jeweils in zwei, unterwegs noch mehreren, Varianten verlaufend. Wir entschieden uns für Schliersee.

Der Abstieg entpuppte sich im obersten Teil, bis etwa in die Hälfte, als steiler Gebirgspfad, der über Tritte durch hier ziemlich dichten Wald die Muskulatur doch stark belastete. Nach Erreichen eines Forstweges ging es dann etwas gemässigter zum "Hennerer", einem Ausgangspunkt und Ausflugslokal für Wanderer, etwa 5km von Schliersee(Ort) entfernt,..zu erreichen über die Ortsteile Abwinkel und Breitenbach.

Am gleichnamigen Bach entlang führte auch der Weg auf einer asphaltierten Strasse zum See, den wir ab Gindelalm nach ca 2,5 Std. erreichten.

Hier ruhten wir uns am Seeufer eine zeitlang aus, um dann den Ort zu erkunden. Am Bahnhof machten wir dann ein weitere Erfrischungspause, und jetzt, nachdem wir den schwersten Teil der Strecke bewältigt hatten, genehmigten wir uns dann ein schönes, gepflegtes "Weihenstephaner". Nun konnten wir uns in Ruhe überlegen wie wir die Tour beenden wollten, ..ab hier mit der Bahn komplett nach Gmund,...oder nur bis Hausham und dann mit dem Bus? Herauskam, dass  wir bis nach Hausham weiterliefen und dann den Bus nach Tegernsee nahmen, der uns die Möglichkeit bot direkt vor unserem Quartier (ca 150m) auszusteigen.

Nach einer ausgiebigen Dusche und Kleiderwechseln beschlossen wir diesen wunderschönen Tag mit einem Besuch "unseres" Wirtes in Gmund.

Gegen 11.ooh fielen wir dann in die Betten.

 

 

Hier noch ein paar Aufnahmen dieser Schluss-Etappe

Und zum Abschluss dieses schönen Tages dann...

Mit Spatzerl und Willi am Tegernsee
Mit Spatzerl und Willi am Tegernsee

4.Tag <> Zum Entspannen !!

...Spaziergang um den See

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns am Morgen um 7.3oh auf die letzte Tour unseres Spontantrips. Wir wollten mal "flach" bleiben und zum Ausgleich für die gestrige, doch ein wenig in die Muskulatur gehende Tour, eher ein wenig spazieren gehen. Das Wetter war wieder ideal,..strahlendblauer Himmel und schon morgens früh 18°. Das liess für den weiteren Tag einiges erwarten.

Wir hatten uns dann für eine Umrundung des Sees entschieden, aber ohne ein unbedingtes Gelingen vorauszusetzen. Wir hätten ja jederzeit den stündlich verkehrenden Bus der sogenannten "Ringlinie" benutzen können, aber wir brauchten diesen dann doch nicht in Anspruch zu nehmen. Auf den recht schön geführten und bequemen Wegen liess es sich doch einfach flott und schön laufen, so dass wir uns schon nach den ersten Kilometern sicher waren den Rundgang zu schaffen und des Öfteren eine kleine Fotopause einlegten.

Wir liefen also locker von unserer Unterkunft los, wobei es zuerst einmal etwas abschüssig nach unten ging, wir waren ja etwas oberhalb von Gmund untergekommen,..in Gasse.

Über Seeglas, mit dem schönen Strandbad, spazierten wir über die herrlich angelegte Promenade Richtung Ortszentrum Gmund, bogen aber kurz vor Erreichen desselben über einen Steg zum "Seeweg" ab und befanden uns somit schon auf der Idealstrecke.

Nach etwa einem Kilometer hatten wir die einzige Steigung der gesamten Wanderung zu bewältigen. Sie führte hinauf zum Kaltenbrunner, einem ehemals bekannten und beliebten Ausflugslokal, welches z.Z. aber geschlossen ist.

Von nun an ging es in einigem Abstand zum See auf einem asphaltierten Rad-und Gehweg entlang der Strasse nach Bad Wiessee immer eben am Ortsteil Holz vorbei nach Bad Wiessee. Unterwegs gab es immer mal die Möglichkeit zum See zu gelangen und Bänke zum Verweilen gab es auch allenthalben. Diese nutzten wir aber zu dieser frühen Zeit noch nicht.

In Bad Wiessee selber bogen wir nach einem kleinen Wegstück entlang der Hauptstrasse nach links Richtung Strandbad und Kurpromenade ab. Diese stellte sich als traumhaft schön angelegt heraus und bot vielfältige und abwechslungsreiche Plätzchen an, so dass wir hier unsere erste grössere Pause einlegten.

Beim Weiterweg in Richtung Abwinkl, einem Ortsteil von BW, begaben wir uns auch in den romantischen Ortskern mit noch reichlich geschmückten und verzierten Bauernhöfen. Einer schöner als der andere um einen alten Dorfplatz gruppiert.

Hier kam man auch wegen etlichen Privatfgrundstücken der (wahrscheinlichen) Prominenz nicht mehr an den See. Dies war erst hinter Abwinkl wieder möglich.

Nach nur kurzen aber wildromantischen  naturbelassenem Stück mussten wir dann wieder einen asphaltierten Rad- und Gehweg entlang der  nach Weissach führenden Strasse benutzen, von dem wir uns aber nach ca einem Kilometer wieder verabschiedeten. Wir bogen nach links Richtung Egern ab, am sogenannten Ringsee, an dem ein grosses Kieswerk angesiedelt ist.

An diesem vorbei überquerten wir den fast trockenen Mangfall und waren nun in Egern in Höhe des Strandbades Schorn. Hier machten wir an dem zugehörigen Kiosk bei einem "Tegernseer hell" die zweite Rast.

Weiter ging es danach auf der Strandpromenade, dem Ganghoferweg, nach Rottach wobei wir an der "Überfahrt" vorbeikamen, der schmalsten Stelle des gesamten Sees. Hier kann man sich für ein kleines Entgeld nach Tegernsee rudern lassen, genauer gesagt zum Strandbad "Point", dem meiner Meinung nach schönsten Strandbad.

Wir verzichteten aber aufs Rudernlassen und machten uns am Rottacher Warmfreibad vorbei auf den Weg dorthin auf Schusters Rappen.

Dort angekommen, am Point, legten wir dann die längste Pause ein und genossen wieder bei "Tegernseer hell" die herrliche Aussicht, wobei wir mit Interesse das rege Treiben  beobachten konnten.

Nun ging es teils an der Promenade, nach Tegernsee über St.Quirin dann nur noch entlang der Strasse (auf angelegtem Weg) zurück nach Seeglas, dem Strandbad von Gmund, wo wir diesen Spaziergang und den Tag ausklingen liessen.

Lohnenswerte Motive gab es reichlich auf allen Teilstrecken.

Die komplette Fotoserie Tegernsee gibts in den GALERIEN BAYERN

 


5.Tag <> Unwetterwarnung

...was tun ? - Möglichkeiten erkunden !!

An diesem Morgen wurden wir von einem etwas eingetrübten Himmel überrascht, hatten wir doch bisher ein absolutes Traumwetter erwischt.

Für diesen Tag wurde fast für den gesamten oberbayrischen Raum Unwetterwarnung herausgegeben. Es sollte von Westen heraufziehen, also hatten wir die Möglichkeit einmal das von der BOB, der bayr. Oberlandbahn, angebotene Kombiticket "MVV + Oberland" für bis zu 5 Personen, einen ganzen Tag lang (allerdings erst ab 9.oo h) zu nutzen um direkt nach einem verlängerten Frühstück erstmal von Gmund aus uns nach Bayrischzell, im äussersten Osten des Geltungsbereichs gelegen, auszuweichen.

Diesen, für uns letzten Tag vor der Abreise, wollten wir dazu nutzen um einmal weitere Ziele für Spontantrips zu erkunden und so fingen wir mal eben mit Bayrischzell an.

Dazu mussten wir mit der BOB von Gmund aus erstmal zurück nach Holzkirchen wo wir in die Schlierseer/Bayrischzellbahn umstiegen. In insgesamt 9o Minuten waren wir, nach einer aussichtsreichen Fahrt entlang des Schliersees, dort angelangt und machten uns vom innerorts gelegenen Bahnhof sofort auf einen Streifzug durch den Ort.

An einem Kiosk bekamen wir dann den Tipp doch einmal eine ortsnahe Sehenswürdigkeit zu besuchen,..einen kleinen Wassefall und eine alte Mühle. Ein Rundweg von ca 30-45 Minuten sollte uns dorthin führen. Es war wirklich ein lohnenswertes Ziel und ein netter Spaziergang.

Nachdem wir den Eindruck gewonnen hatten, das dieser Flecken durchaus ein Ziel für ein weiteres Erkunden des Bayr. Oberlandes sei hielten wir uns nach einem kurzen Verweil an besagtem Kiosk und einer kleinen Brotzeit nicht mehr viel länger auf und da das Wetter auch nicht mehr so ansprechend war entschlossen wir uns nach München zu fahren. Sollte sich das Wetter weiter verschlechtern hätten wir dort ungleich mehr Möglichkeiten.

So waren wir denn ca 80 Minuten später in München wo wir an der Donnersberger Brücke ausstiegen, da wir dem "Richelts"(einer Augustiner Gaststätte) und dem nicht allzuweit entfernten Hirschgarten ...dem grössten Biergarten der Welt ??...einen Besuch abstatten wollten, was wir auch taten.

War das >Richelts eigentlich wie immer (Gott sei Dank) so war der Hirschgarten für uns eine wahre Enttäuschung. Er ist wirklich heruntergekommen und die vielen mit Bussen herbeigekarrten Touristen trugen nicht unerheblich dazu bei diese Eindrücke entstehen zu

lassen. Wir entschlossen uns dazu unsere Freunde beim Moangdratzerl am HBF zu besuchen und von dort dann nach Bad Tölz zu machen, dass wir mit unserem BOB-Ticket ja auch erreichen konnten.

Nach einem kurzen Aufenthalt bei unseren Freunden waren wir dann auch schon wieder auf der Strecke und 60 Minuten später in Bad Tölz.

Vom Bahnhof aus ging es durch die Bahnhofsstrasse direkt zur historischen Marktstrasse bis hinunter zur Isar die wir auf einer Brücke überquerten um uns am Ufer ein schönes Bistro zu suchen wo wir die Aussicht auf Tölz und die Isar bei einem Cappuchino geniessen sollten.

Hier erfuhren wir denn auch dass wir grosses Glück hatten und dem mittlerweile , von uns nicht bemerkten, vorbeigezogenen Unwetter entkommen waren und jetzt bemerkten wir auch die zusammengekehrten Haufen von taubeneigrossen Hagelkörnern, die überall im Lokal lagen. Ausser einem zeitweise recht dunklem Himmel denn wir unterwegs immer wieder beobachten konnten hatten wir von alledem nichts mitbekommen, und so war es eigentlich ein recht zufriedenstellender Tag.

Wir hatten ja gesehen was wir sehen wollten und so war uns schon klar dass unsere nächste Tour uns wieder hier in diese Gegend führen sollte.

So langsam brachen wir dann auf Richtung Bahnhof, wo wir unterwegs, zum Abendessen, im Tölzer Bräustübl einkehrten. Hier genossen wir noch einmal die deftige bayrische Hausmannskost bevor wir dann um 10.3oh Tölz verliessen um nach Gmund zu gelangen.

In Gmund besuchten wir dann auch ein letztes Mal unseren Wirt, der uns bei der Quartiersuche und auch weiteren Tipps so hilfreich zur Seite gestanden hatte.

Wegen unsere frühen Abreise um 9.ooh am nächsten Tag beendeten wir diesen Tag also um 24.3oh um einigermassen ausgeruht diese Heimetappe anzutreten.

Hier einige Bilder von diesem Tag...

6.Tag <> Heimreise,...

wenn "Engel" reisen weint der Himmel

Unter diesem Motto erschien uns der gekommene letzte Morgen. Der Blick aus dem Fenster unseres Frühstückraumes brachte die Gewissheit dass sich das Wetter so verschlechtert hatte, dass wir über die bevorstehende Heimreise nicht allzu betrübt waren. Doch davon liessen wir uns nicht weiter beeindrucken und genossen ein letztes Mal das ausgiebige Frühstück. Nach einem herzlichen Abschied von der Gastgeberin machten wir uns dann zu Fuss (trotz Fahrangebot der Hausherrin) auf den Weg zum Bahnhof von Gmund. Wir wollten noch einmal diese herrliche Region geniessen in der wir ein paar Tage unterwegs waren und uns Appetit auf mehr und weitere solcher Touren gemacht hatte.

Ein paar letzte Bilder auf dem Weg....

 

...dann sassen wir pünktlich um 9.02 h in der BOB, die uns nach München brachte wo wir uns von unseren Freunden im Moangdratzerl am HBF verabschiedeteten, nicht ohne durch ein bayrisches Frühstück gestärkt die Weiterfahrt über Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg, Fankfurt und Mainz antraten.

Noch einmal unterbrachen wir in Mainz unsere Fahrt um einen Freund in Mainz zu besuchen den wir in seiner Gaststätte "Zur Andau" am Schillerplatz in Mainz antrafen. Dann ging es  die Nahe hinauf nach Idar-Oberstein, von wo aus uns der Bus in unser kleines Heimatstädtchen Baumholder zurück brachte.

Dort tranken wir noch ein heimisches Bier in unserer Stammkneipe bevor wir uns ins in direkter Nachbarschaft liegende Zuhause begaben um nur noch die Ruhe zu geniessen die uns hier umfing.

Mit vielen schönen Bildern vor Augen schlief ich in dieser Nacht einfach herrlich.

Das war echt ´ne SUPERTOUR
Das war echt ´ne SUPERTOUR