FRANKFURT/Main

..die grünste Metropole der Welt ?

Ein enormes Versprechen,56% Grünanteil im Stadtgebiet...!! Wir wollten das mal prüfen. Also auf gehts ins Grüne !!!

Los ging es relativ früh, ca 05.00 h an einem Freitagmorgen im August an "unserer" Haltestelle direkt vor der Haustür in Baumholder "Am Marktplatz". Mit dem Regiobus ging es nach Idar-Oberstein zum Zug nach Mainz, den wir ohne Wartezeit bestiegen um schon um 07.04 h in Mainz einzutrudeln.

Dort lösten wir zwei Tickets zum Flughafen Frankfurt, wo wir unsere Tour und den!! Frankfurttrip beginnen wollten.

Kurz nach 08.30h erreichten wir  mit der S-Bahn den Airport Regiobahnhof und wenig später mit dem "Air-Shuttle" das Termial 2, von wo aus es jetzt auf Schusters Rappen weitergehen sollte.

Am Flughafen Frankfurt
Am Flughafen Frankfurt

Auf den ersten Metern auf dem Weg zur Unterschweinstiege durch den Getaway Garden bemerkten wir noch das hohe Aufkommen von Flugzeugen im Landeanflug, aber mit dem Erreichen des dichten Waldgürtel am SchwanheimerBahnweg, und den dort abzweigenden Schneissen (Waldwege), verringerte sich dies bis auf einige wenige An- oder Abflüge, wobei sich die Jets hier schon in nicht mehr hörbarer Höhe befanden.

Auf dem Weg nach Schwanheim und den idyllischen Schwanheimer Dünen genossen wir die noch intakte Natur.

Hier im Stadtgebiet von Frankfurt hätten wir dies so nicht vermutet.

Nach etwa 2Std. gemütlichem Spazieren erblickten wir noch vom Südufer aus Hoechst mit seinem weithin sichtbaren Schlossturm. 

Wir waren an der Fähre angekommen, die uns in kürzester Zeit über den Main ins herrlich altertümliche Städtchen Hoechst befördern sollte.

Mit der Fähre ging es für 0,70€ p.P ruckzuck auf die nördliche Mainseite, wo uns das noch richtig romantische Städtchen mit seiner urtümlichen Altstadt begeisterte.

 

Ein ausgedehnter Spaziergang durch den Schlossgarten und die Gassen um den Burggraben machte uns schon etwas durstig, und so gönnten wir uns eine Rast am Mainufer, wo wir schon vorher einen schönen Fleck erspäht hatten.

Herrlicher Rastplatz an der Mainpromenade, die (alte) "Schiffsmeldestelle",

ein Sommercafe mit Liege- und Ruhemöglichkeiten auf grüner Wiese am Mainufer.

Und die Preise sind, bei guter Qualität und freundlicher Bedienung, sehr moderat.

Danach setzten wir unseren Weiterweg mit einem Bummel durch Höechst mit seinen Sehenswürdigkeiten fort.

Über den Ortsteil Nied, mit seinem sehenswerten alten Rathaus, setzten wir unseren Weg entlang der Nidda fort.

Dabei unterschritten wir auch die älteste Steinbogenbrücke der Bahn und erreichten den Reiterhof und Ausflugsziel "Niddastrand", wo wir die Nidda wieder verliessen um nach Griesheim zu gelangen, von wo wir uns auf der Mainzer Landstrasse zur Galluswarte begaben,...um hier bei meinem Frankfurter Lieblingstürken einzukehren.

Gestärkt mit einem herzhaften Döner und hausgemachten Ayran absolvierten wir noch die letzten Meter bis zu unserem Hotel "Carlton" in der Karlstrasse.(in unmittelbarer Nähe zum HBF).

Das CARLTON, ein kleines, nettes, familiär geführtes Hotel in Superlage.

Wer keine allzu grossen Ansprüche stellt kann sich hier bei einem Kurzaufenthalt (3-4 Tage) recht wohl fühlen.

Die Zimmer sind nicht gross aber ausreichend und sauber. Die Duschen, mit Glaskabinen) sind funktionell und mit allem ausgestattet was man braucht.

Das Frühstück ist zufriedenstellend sortiert und von guter Qualität.

Der Empfang an der Rezeption ist sehr freundlich und kompetent.

Nach dem Einchecken im Carlton machten wir uns dann frisch um einen Stadtbummel zu unternehmen, mit dem Ziel "Mainstrand", einem Biergarten am Museumsufer in Sachsenhausen, direkt am "Eisernen Steg"* gelegen.

*  Fußgängerbrücke über den Main und eines der vielen Wahrzeichen von Frankfurt

Der Rückweg zum Hotel führte über den eisernen Steg zum Römerberg mit dem Rathaus und weiter über Zeil und Große Bockenheimer Str. ("Fressgass") an der Oper vorbei durch die Taunusanlage zum HBF, wo wir noch im Zapfhahn einen Dämmerschoppen genossen.

Danach begaben wir uns zum ca 250m entfernten Quartier wo wir uns doch ziemlich ermüdet zu Bett begaben, um ausgeruht den nächsten Tag in Angriff zu nehmen , für den wir einen Stadtrundgang nach Bockenheim und den Besuch des Palmengartens und weiteren Parks und Anlagen vorgenommen hatten.

Der 2te Tag, Auf gehts nach Bockenheim

natürlich auf Umwegen !!

Nach einem ausgiebigen Frühstück verliessen wir gegen 8 Uhr unser Hotel und spazierten durch die Mainzer Landstraße und die Europaallee , vorbei hinter der Messe über die Emser Brücke Richtung Rödelheim, was aber nicht unser Ziel war.

Über die Voltastr. erreichten wir den Katharinenkreisel, wo wir am ins Auge stechenden Hotel  "Radison Blue" vorbei die Rödelheimer Landstrasse erreichte, der wir bis nach Bockenheim hinein folgten.

 

Durch die Schlossstraße und den Kurfürstenplatz erreichten wir die belebte Leipziger Strasse der wir bis zur Bockenheimer Warte folgten.

Hier im Cafe Extrablatt legten wir eine kurze Pause ein. Unser Hauptziel für diesen Tag ,..der Palmengarten, liegt ja nur einen Katzensprung weit weg.

Der PALMENGARTEN..einfach sehenswert

Der Palmengarten ist ja nunmal eine wirklich sehenswerte Anlage inmitten dieser Metropole Frankfurt und eine echte Ruheoase, trotz der doch grossen Anzahl von Besuchern.

Allerdings verteilen sich diese doch in der weitläufigen parkähnlichen Landschaft.

Hier könnte man den ganzen Tag verbringen , aber da wir auf noch mehr "Grün" in der Stadt gespannt waren begnügten wir uns mit drei Stunden.

Durch den direkt an den Palmengarten angrenzenden Grüneburgpark, vorbei an der Uni, spazierten wir nun Richtung Innenstadt zum Eschenheimer Tor.

Hier in der Eschersheimer Anlage befindet sich ein Biergarten, der mittlerweile als "In Treff" gilt und sehr beliebt ist. Auch wir machten hier wieder mal eine Pause und kehrten ein.

Vorbei an der Konstabler Wache ging es über die Alte Brücke nach Sachsenhausen, wo wir am schon bekannten Mainstrand mit der tollen Aussicht eine zeitlang verweilten, um dann über den Holbeinsteg, auch eine Fussgängerbrücke , ins Bahnhofsviertel zu gelangen, wo wir im gemütlichen Lokal "Zapfhahn" (eine Raucherkneipe!!!)  den Tag ausklingen liessen.

3.Tag, Heimreise,..aber nicht direkt

Nach einer geruhsamen Nacht, einem guten Frühstück war nach dem Check out der WE- Trip Frankfurt auch schon fast beendet.

Wir verliessen zwar Frankfurt, wo wir wirklich ungeahnt viel "Grün" fanden, beschlossen aber den Heimweg noch etwas zu verzögern und in Mainz noch den Volkspark zu besuchen,...das schöne Wetter bot sich dazu einfach an.

(Den Volkspark Mainz beschreibe ich unter MAINZ)

FAZIT: Frankfurt ist wirklich erstaunlich grün,...

und wir kamen daher auch wieder...

 

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